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Ladysitter

Der Südkurier berichtete in seiner Ausgabe vom 10. Dezember 2007 über unsere Weihnachtsfeier mit dem Theaterstück "LADYSITTER":

Bad Säckingen
Hände hoch auf der Liederkranzbühne
VON HANS-WALTER MARK

Mit dem Theaterstück " Lady-sitter" stand bei der diesjährigen Weihnachtsfeier des Gesangvereins Liederkranz eine witzige, turbulente und humorvolle Komödie auf dem Spielplan. Die Gäste konnten sich über ein Feuerwerk mit lustigen, frivolen, liebestollen, hemmungslosen und hysterischen Szenen am laufenden Band freuen.
Szenenapplaus, herzhaftes Lachen im Saal waren Lohn für ein Theaterspiel, das den Namen "Lustspiel" in allen Teilen verdient. Zur Einstimmung in die Adventszeit sang der Chor unter der Leitung von Hubert Alznauer weihnachtliche Weisen. Vorsitzende Regina Matt freute sich über den renovierten Gemeindesaal mit neuer Theatertechnik. Dafür ist auch der Erlös der Tombola bestimmt.
Regisseur Axel Albiez hat es verstanden, den Spannungsbogen bis zum Höhepunkt am Schluss aufrecht zu erhalten. Sein Wortwitz, seine Pointen, teils selbst verfasst, hatten Lokalbezug. Auf der Bühne war immer Action und Verwirrung angesagt. Mit einer Bildpräsentation einen Banküberfall auf humoristische Art zu präsentieren, war ein gelungener Gag. Mit seinem unvergleichlichen Ideenreichtum gelang es ihm, die einzelnen Charakterrollen so zu interpretieren, dass Zuschauen wirklich Spaß machte. Dabei kam ihm die langjährige Erfahrung der Darsteller zugute. Seit 15 Jahren spielt Viktoria Folk Theater, und Bernhard Gerspach steht seit 20 Jahren auf der Bühne. Der Ort der Handlung war eine Junggesellenbude in Bad Säckingen. Max (Sebastian Schmidt) ein jugendlicher Draufgänger beendet seine Junggesellenzeit. Seine Frauenbekanntschaften möchten ihn noch einmal besuchen. Dazu gehört "Betty" (Johanna Weiß), die mehr als nur eine Freundin sein will. Ihr Markenzeichen ist es, über den Balkon die Wohnung zu betreten. Da Max seine Wohnung seinem Großvater, dem Bankräuber Archie (Beppo Gerspach) überlässt, der erst heute aus dem Gefängnis entlassen wurde, sind pikante Situationen vorprogrammiert. Als Archie die nicht mit Reizen und eindeutigen Angeboten sparende "Seniorenbarbie" Charlotte von Besenfeld (Jasmin Schmidt), mit der Friseurin (Lusie Folk) verwechselt, hat dies Folgen. "Kommen wir endlich zur Sache" diese und ähnliche zweideutigen Dialoge ließen der Phantasie der Zuschauer freien Lauf und unterhielten sie bestens. "Harpolingen und Rippolingen sind die Gemeinden, in denen das Rauchverbot in der Gastronomie keine Rolle spielt" - mit solchen originellen Einfällen in sächsischem Dialekt glänzte Markus Flum als Winfried. Ob als Hausmeister oder als Gärtnereiartikelverkäufer in Gartenzwerguniform, er zog eine glanzvolle Show ab. Maja (Patrizia Kramer) die Verlobte von Max ist zwar etwas naiv, aber sie wusste zur rechten Zeit ihre weiblichen Reize einzusetzen. Ausdrucksstark spielte Viktoria Folk die sympathische junggebliebene Bankräuberlady (Blanche). Das zum Stück passende Outfit zauberten Marie-Luise und Stephanie Lütte. Das Bühnebild gestaltete die Roswitha Soja.

Einen amüsanten Abend mit einer witzigen Komödie bescherten die Laienschauspieler des Gesangvereins Liederkranz aus Rippolingen den Besuchern. Im Banküberfall war ihre Spezialität, doch sie hatten den Plan ohne Polizei gemacht (von links) Beppo Gerspach, Markus Flum und Sebastian Schmidt. Bild: Mark

Theater 2007

In den Rollen auf dem Bild in Uhrzeigersinn von oben:

Maximilian Sebastian Schmidt
Blanche Viktoria Folk
Linda Luise Folk
Archie Beppo Gerspach
Betty Johanna Weiss
Maja Patrizia Kramer
Winfried Markus Flum
Charlotte von Besenfeld Jasmin Schmidt

Regie Axel Albiez