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Immer nur Du, eine Komödie von Frank Pinkus

Theaterbericht „IMMER NUR DU“

Mit der Liebeskomödie „IMMER NUR DU“ von Frank Pinkus erzielte die Theatergruppe einen vollen Erfolg. Häufiger Szenenapplaus, Lachsalven und langanhaltender Beifall am Ende der Aufführungen waren der Lohn für eine tolle und rundum überzeugende Leistung der Laienakteure.

Traditionell eröffnete der gemischte Chor unter der Leitung des Ehrendirigenten Hubert Alznauer den Theaterabend mit dem Gospel „He`s got the whole world“, danach überzeugte Manfred Waßmer als Solist beim „Weihnachtswünsche-Rap“. Passend zur Liebeskomödie bei der sich alles um das Heiraten drehte, sangen wir dann abschließend das „Hallelujah“.

Nach vielen Jahren Regieassistenz übernahm Hans Joachim Anders erstmals die volle Verantwortung als Regisseur. Bei seinem einleitenden Worte stellte er den Damen des Publikums die Frage: „Worauf achten Damen bei Herren als Erstes“? Die Antwort hierzu sollte das Damenpublikum am Ende geben. Mit der Stückauswahl und der Inszenierung dieser spritzigen und amüsanten Liebeskomödie gelang „Achim“ ein eindrucksvolles und tolles Regiedebut.

Zum Inhalt: Ein Urlaub auf Mallorca – nichts eignet sich für Traumpaare besser, um die bevorstehende Hochzeit genau zu planen. Knut und Jenny sind so ein Traumpaar das einfach heiraten muss, und Jenny liebt es, sich alle Details ihrer Hochzeit auszumalen.
Auch Christoph und Celia sind eindeutig füreinander bestimmt und wollen in den Hafen der Ehe einlaufen. Natürlich, man ist sich nicht immer einig - aber was bedeutet schon ein kleiner Streit? Man ist wütend aufeinander, man geht sich einen Tag lang aus dem Weg, und dann weiß man wieder: Man ist füreinander geschaffen.
Es sei denn, es passiert an diesem Tag etwas, was keiner ahnen konnte: In einer einsamen Bucht begegnen sich Knut und Celia, beide noch mit Wut im Bauch vom Streit mit ihren Partnern, beide „auf der Flucht“ – und für diesen einen Tag sind die alten Ziele plötzlich weit, weit weg. Am nächsten Morgen scheint dieser eine Tag ein Traum, ein „Ausrutscher“, beide Paare fliegen nach Hause, beide Paare leben auf ihre Hochzeit zu. Aber in den Hinterköpfen von Knut und Celia gibt es die Bilder dieses einen Tages, dieser einen Bucht, dieses einen anderen Menschen…

Zu den Charakteren der Rollen und ihrer Besetzung:
Die stets korrekte Reisebürokauffrau Jenny Gallmann legte hinsichtlich ihrer Hochzeitvorbereitungen größten Wert auf die Planung der Tischordnung, auf die Wahl des passenden Porzellanservices und auf die Steuerklasse, treffend hierzu ihre Frage: „Gibt es sonst noch Gründe zu heiraten?“ Christine Dambaur überzeugte in dieser Rolle vollends.

Zahnarzt Knut Kunze hingegen sind Steuerklassen und Porzellanservice eher nebensächlich. Dafür bohrte er gerne, in Zähnen sowie auch in der Margarine. Versehen mit der Macke des ständigen Zupfens am rechten Ohrläppchen verkörperte Stefan Malzacher als „großer Stinker“ und als „knackig, knackiger, Knut“ diese Rolle fabelhaft. Entsprechend zu jeder Situation legte er die passende Mimik auf.

Die Krankenschwester Celia Marks, eine „kleine Bestie“, wäre fast mit einem Langweiler in den Hafen der Ehe geschlittert, aber da auch sie in der Margarine bohrte, konnte daraus nichts werden. Sie hatte den Drang, einen verrückten Mann – so wie sie selbst es auch ist – zu finden. Eine Paraderolle für Danijela Landes, sie gestaltete und lenkte das Stück verträumt mit wechselnden Stimmungen.

Lehrer und Langweiler Christoph Renz war ständig vertieft in seine Klausuren und gönnte sich keinen Blick auf seine Gattin in spe. Erstmals auf der Rippolinger Bühne verkörperte Peter Stiebritz den etwas prüden und unromantischen Gesellen, ständig dem Leitsatz folgend: „Die Ehe ist ein Gebot der Vernunft, auch wegen der Steuerklasse“.

Marie Rösner jobbte in einem Fitness-Studio. Ihr Traumberuf ist „staatlich geprüfte Hintern-Testerin“. Das Thema „Diplomatie“ war nicht ihr Spezialgebiet. Durch ihre unverblümte Kühnheit: „He du bist Spitze, du gefällst mir, dein Arsch ist eine Kanone, was machst du heute Abend“, fiel es ihr bislang schwer ein passendes „Opfer“ fürs Leben zu finden. Monika Krešo stellte diese Rolle sehr gekonnt und hervorragend dar.

Der etwas plump aber nett wirkende Chirurg Jens Brandes bekämpfte seine Bequemlichkeit, seine Lethargie und sein Übergewicht mit Sport. Im T-Shirt mit der Aufschrift „SCHORSCH KLUNI“ joggte er bis zum Erbrechen und dabei von Marie ertappt, bezeichnete er dies als „Opfer“. „Kein Bizeps, kein Trizeps, keine Brustmuskulatur“, aber trotzdem stand Bernhard Gerspach schon zum dreißigsten Mal auf der Rippolinger Theaterbühne! Das Publikum honorierte ihn dafür mit langanhaltendem und frenetischem Beifall. In seiner Laienschauspielkarriere glänzte „Beppo“ mit der Darstellung unterschiedlichster Charaktere, er bekleidete zahlreiche textreiche Hauptrollen und auch dieses Jahr war ihm die Rolle als „Jens“ wie auf den Leib geschnitten.

Ohne die fachliche Unterstützung hinter den Kulissen wäre der riesige Erfolg der Aufführungen nicht zu verwirklichen gewesen. Robert Landes zeigte sich den vielfältigen Aufgaben für die LED-Bühnenbeleuchtung, die Tontechnik und als Souffleur bestens gewachsen. Masha Mohammadi sorgte für die passende Maske und half als Souffleuse souverän immer dann, wenn es textlich mal harkte. Damit die Akteure im Rampenlicht glänzen konnten, unterstützte Jessica Schweizer ebenfalls beim Schminken und Frisieren.

Und natürlich kam es in der amüsant dargestellten Liebeskomödie auch zu einem Happy End: Die „kleine Bestie“ Celia und der „große Stinker“ Knut fanden in einer Bucht auf Mallorca zusammen, um den Wellen und den Möwen zu lauschen und um miteinander zu …
Der „Opfer bringende“ Jens und die „undiplomatische“ Marie wurden ebenfalls ein Paar. Ob dies auch bei den auf eine günstigere Steuerklasse schielenden „langweiligen Lehrer“ Christoph und der „korrekten und verplanten“ Jenny der Fall war, blieb offen.
Schlussendlich zur anfänglichen Frage an die Damen des Publikums „Worauf achten Damen bei Herren als Erstes“? Nun, die weiblichen Zuschauer wollten sich diesbezüglich leider nicht eindeutig festlegen ;-)
Bericht und Foto: Rainer Matt

Bericht vom Südkurier 03.12.2025

Südkurier, Mittwoch, 03.12.2025

Hochzeitsplanung mit Hindernissen

Zwei Paare wollen in den Hafen der Ehe einlaufen. Doch es kommt anders. Mit der Komödie „Immer nur Du“ begeistert der Liederkranz

stehend von links - Jessica Schweizer (Maske), Bernhard Gerspach, Robert Landes (Technik und Souffleur), Peter Stiebritz, Masha Mohammadi (Souffleuse und Maske), Hans Joachim Anders (Regie), Christine Dambaur; sitzend von links - Monika Krešo, Danijela Landes, Stefan MalzacherImmer nur Du: Theatergruppe Liederkranz Rippolingen führt die romantische Komödie von Frank Pinkus auf. Foto: Rainer Matt

VON REINHARD HERBRIG
Rippolingen Bad Säckingen Mehr als 100 Gäste kamen im Gemeindesaal von Rippolingen zusammen, um zu sehen, wie die Theatergruppe des Liederkranz Rippolingen die amüsante Liebeskomödie „Immer nur Du“ von Frank Pinkus als Premiere präsentierten. Zunächst begrüßte Manfred Wenisch die Gäste herzlich. Zum Auftakt trug der Chor unter der Leitung von Hubert Alznauer drei Weihnachtslieder vor. Danach legten die Laienschauspieler, Stefan Malzacher, Christine Dambaur, Peter Stiebritz, Daniela Landes, Monika Krešo und Bernhard Gerspach, sich ins Zeug, um den Gästen die ziemlich romantische Komödie „Immer nur Du“ unter der Regie von Hans-Joachim Anders, vorzuführen.

Kurz gesagt ging es darum, wie sich die beiden noch nicht verheirateten Paare Knut und Jenny sowie Christoph und Celia auf Mallorca auf ihre in zwei Monaten bevorstehende Hochzeit vorbereiten und sich alle Details ihrer Hochzeit auszumalen. Beide Paare wollen sicher in den Hafen der Ehe einlaufen. Natürlich, man ist sich nicht immer einig, so dass es auch bei den Vorbereitungen zur Hochzeit, zu manchem kleinen Streit kommt. Doch das macht nichts, denn man ist ja für einander geschaffen. Doch mit einem hatten sie nicht gerechnet: Knut und Celia begegneten sich in einer einsamen Bucht und erlebten die „Liebe auf den ersten Blick“. Statt wie geplant, ihre bisherigen Partner zu heiraten, schwärmten sie, wieder zu Hause angekommen, von Knut, statt von Christoph und von Celia statt von Jenny.

Was danach alles passierte und wie es dann doch zum Happyend kam, brachte die Theatergruppe Liederkranz, zum Vergnügen der Gäste, gekonnt und spritzig auf die Bühne. Die Gäste waren hell auf begeistert und bedachten die Gags mit viel Applaus. Den Gästen wurde es während der drei Stunden langen Vorführung der ziemlich romantischen Komödie jedenfalls nicht langweilig.

Bericht Badische Zeitung vom 06.12.2025

Am Samstag stellte sich die Theatergruppe des Liederkranz Rippolingen nach der Aufführung der Liebeskomödie dem Publikum.
Foto: Rainer Matt


Beste Stimmung bei der Premiere. Im ausverkauften Gemeindesaal hat die Theatergruppe des Liederkranz Rippolingen die Liebeskomödie „Immer nur Du“ zum besten gegeben. Das Publikum war durchweg amüsiert.
Von Reinhard Herbrig
Bad Säckingen-Rippolingen

Mehr als 100 Gäste sind am vergangenen Samstag in den ausverkauften Gemeindesaal von Rippolingen gekommen, um die Premiere der Theatergruppe des Liederkranz
Rippolingen zu sehen. Aufgeführt wurde die amüsante Liebeskomödie „Immer nur Du“ von Frank Pinkus.
Zum Auftakt trug der Chor unter der Leitung von Hubert Alznauer drei Weihnachtslieder vor. Danach legten sich die Laienschauspieler Stefan Malzacher, Christine Dambaur,
Peter Stiebritz, Daniela Landes, Monika Krešo und Bernhard Gerspach ins Zeug, um den Gästen die romantische Komödie vorzuführen. Darin geht es um die beiden noch
nicht verheirateten Paare Knut und Jenny und Christoph und Celia, die sich auf Mallorca auf ihre bevorstehenden Hochzeiten vorbereiten und dabei die voraussehbaren
Verwicklungen entstanden. Beide Paare wollen in den Hafen der Ehe einlaufen und möglichst alle Details planen. Natürlich ist man sich dabei nicht immer einig, so dass es zu
manchem Streit kommt. Doch das macht nichts, denn man ist ja füreinander geschaffen. Mit einem Umstand hatten die Paare allerdings nicht gerechnet: Knut und Celia
begegnen sich in einer einsamen Bucht. Statt wie geplant ihre bisherigen Partner zu heiraten, schwärmt Celia, wieder zu Hause angekommen, von Knut, statt von Christoph
und umgekehrt.
Das Stück brachte die Theatergruppe zum Vergnügen der anwesenden Gäste turbulent und teils nicht ganz jugendfrei auf die Bühne. Die Zuschauer bedachten die Schlag auf
Schlag folgenden Gags mit viel Applaus. Den Gästen wurde es während der dreistündigen Vorführung nie langweilig.